“Superfood” Hanfsamen

Print Friendly, PDF & Email

HANFSAMEN

Es geht weiter in der “Eat Clean“-Serie Superfood. Heute stelle ich ein Nahrungsmittel vor, dass in vielen anderen Kulturen schon seit Jahrtausenden verwendet wird und dort sogar als Medizin in Gebrauch war und immer noch ist.
Schon in antiken Hochkulturen wie z.b die Ägypter, Persier und Babylonier gehörte Hanf zu den Grundnahrungsmitteln und stand fast täglich auf dem Speiseplan.

Der leicht nussige Geschmack passt besonders gut zu den morgendlichen Haferflocken oder in einen Quark mit Beeren. Auch in Salaten entfaltet sich das einzigartige Aroma wunderbar. Sogar als Backzutat kann Hanfsamen verwendet werden.

Über die gesundheitlichen Vorteile dieser Wunderpflanze, die uns der Hanf mit seiner ungewöhnlich hohen Nährstoffdichte bietet, gibt es einiges zu sagen.

HanfQuark

Schon der Verzehr relativ geringer Mengen versorgt uns mit vielen essentiellen Nährstoffen in Form von hochwertigen Proteinen und Fettsäuren.
Hanf gehört zu den wenigen Pflanzen, die dem Menschen ein vollständiges Aminosäureprofil bietet.

Dadurch ist die biologische Verfügbarkeit besonders hoch, was soviel bedeutet, dass der Mensch aus diesen Aminosäuren besonders effektiv körpereigenes Eiweiss – sprich Muskeln – bilden kann.

So kann man jeden Smoothie zu einer wahren Proteinbombe aufpeppen. Besonders für Veganer ist Hanf eine optimale Eiweissquelle, auf die man nicht verzichten sollte.

Auch eine starke antioxidative (verlangsamte Zellalterung) Wirkung liegt dem Hanf zugrunde, da er einen hohen Gehalt an Vitamin E vorweist.
Sogar der Anteil an Vitamin B2 ist höher als in tierischen Produkten, die eigentlich die Hauptlieferanten der B-Vitamine darstellen.

Ebenso besitzt Hanf ein optimales Fettsäureverhältnis im Bezug auf  Omega-6 zu Omega-3, was für unseren Körper von enorm hoher Bedeutung ist, wenn es darum geht entzündliche Prozesse aufzuhalten oder garnicht erst entstehen zu lassen.

Die beiden in Hanfprotein vorkommenden Aminosäuren Methionin und Cystein sind maßgeblich an der Entgiftung der Zellen beteiligt, was den Hanf zu einem perfekten Detox Food macht.

Auch der besonders hohe Ballaststoffgehalt ist noch hervorzuheben und stellt ein wichtiger Teil unserer Ernährung dar.

Was Hanf aber einzigartig macht ist der hohe Gehalt an Globuline, es gibt weltweit keine Pflanze, die einen höheren Gehalt davon aufweist. Globuline sind die am dritt häufigsten vorkommenden Proteine im menschlichen Organismus und sind an zahlreichen enzymatischen Prozessen im Körper beteiligt.

Ich empfehle geschälten Hanfsamen, da dieser leichter vom Körper aufgenommen werden kann und von Naturya gibt es das BIO Hanfprotein Pulverdas sich besonders gut für Smoothies oder Shakes eignet.  

 

Quellen: 

http://nutritiondata.self.com/facts/custom/629104/2

http://www.ratical.org/renewables/hempseed1.html

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2868018/#!po=17.5000